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Schulgeschichte in Verden seit Beginn der Schulpflicht

So, 13.10.2019, 15:00 Uhr

Im Mittelalter gab es Klosterschulen, die neben den Novizen/-innen auch zahlende Schüler/-innen aufnahmen, und Domschulen, die überwiegend Jungen, die eine geistliche Laufbahn anstrebten, vorbehalten waren. Daneben existierten in Städten auch Bürgerschulen für die Söhne der Kaufleute. Die Masse der bäuerlichen Bevölkerung erhielt keine Schulbildung. In der Reformation wurde die Forderung laut, allgemeine Schulen für Jungen und Mädchen einzurichten. Grundlegend war Martin Luthers Schrift „An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen“ (1524). Doch erst seit 1919 schrieb die Weimarer Verfassung die allgemeine Schulpflicht für ganz Deutschland fest, von 1938 bis 1945 galt das Reichsschulpflichtgesetz. Über die Anfänge des Schullebens in Verden sowie die weitere Entwicklung zu übrigen Schulformen in Zeiten der Schulpflicht, berichtet Stadtführerin Merve-Maria Leeske alias Johanna Susemiehl (fiktive Bürgerin der Stadt Verden und Freundin von Gertrud Schädla zur Zeit des 1. Weltkrieges) rund um den internationalen Tag der Lehrer (05.10.) bei dieser Stadtführung ihren Gästen.

Der Stadtrundgang beginnt am Sonntag, 13. Oktober 2019 um 15 Uhr am Lugenstein und dauert ca. 1,5 Stunden. Die Teilnehmergebühr beträgt 9,00 € für Erwachsene und 6,00 € ermäßigt. Restkarten erhalten Sie vor Ort. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Informationen erhalten Sie bei der Tourist-Information der Stadt Verden unter der Tel.Nr. 04231/12370 oder unter www.verden.de

Rubrik
Führungen

Veranstaltungsort
Treffpunkt: Lugenstein, Verden (Aller)
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