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Allerpark
2007 hat der Rat das integrierte Wachstums- und Entwicklungskonzept für die Innenstadt beschlossen. Für den Bereich entlang der Aller und das Nordertor wurde 2009 ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt.
Die rechtliche Grundlage für die Errichtung des Allerparks bildet der Bebauungsplan B 96 I, rechtsverbindlich seit dem 2. Sept. 2011.
In der Begründung zum Bebauungsplan heißt es u.a.: "Städtebauliche Leitidee des Rahmenplans ist die Neufassung und Definition der nordwestlichen Stadtkante. Eine ganzheitliche Weiterentwicklung des historischen Straßen- und Wegenetzes, daraus abgeleitete Nutzungs- und Baubereiche, die besondere Betonung des Stadteingangs Nordertor, die Rücknahme der westlichen Baukante im Bereich der Kaufhalle / Stadtwerke, die Neuordnung von Baubereichen und die naturräumliche Entwicklung und Verzahnung des Allerufers mit der gebauten Stadt sollen den Altstadtbereich und das Allerufer räumlich klar begrenzen und zugleich erlebbar machen.


Im Allerpark haben mit den Sicherungsmaßnahmen an den Bäumen und der Absperrung des Baufeldes die Vorbereitungen für die Umgestaltung begonnen. Der Park kann weiterhin im Zuge des Alleruferweges durchgequert werden.© Stadt Verden (Aller)Wesentliche Eckpunkte des städtebaulichen Rahmenplans für das Allerufer werden in der Ratsvorlage 229 aus dem Jahr 2009 zusammengefasst: "Der Norderstädtische Markt mit dem neuen Stadtplatz wird zum Entree in die Allerauen entwickelt. Die neue Stadtkante / Reeperbahn wird als Promenade angelegt und definiert durch den begleitenden Hochwasserschutz gleichzeitig den Übergang zwischen gebauter Stadt und Alleraue. Der nördliche Teil der Alleraue ist als leicht zur Aller abfallende, großzügige, locker mit Solitärbäumen gegliederte Wiese gestaltet. Die Wiese ist multifunktional zum Spielen, Aufenthalt und als Festwiese gleichermaßen nutzbar. Im südlichen Teil wird der vorhandene Baumbestand weitgehend erhalten und ergänzt. In die kleinteilige Struktur können generationsübergreifende Spiel- und Bewegungsangebote integriert werden. Die Wasserkante der Aller wird in Teilbereichen durch Rasensitzstufen erlebbar gemacht, die gleichzeitig als Anlandungsbereich für Paddler und Kanuten dienen können. In Verlängerung des Blumenwisch ist ein neuer Anleger für ein Fahrgastschiff platziert."
Mit der Errichtung des Allerparks wurde einer der Hauptpunkte des integrierten Wachstums- und Entwicklungskonzeptes für die Innenstadt in einem zentralen Bereich umgesetzt. Der Allerpark wurde als Erweiterung einer bestehenden Grünfläche und einer im Bereich westlich der Reeperbahn gelegenen Parkplatzfläche angelegt.
Im ersten Bauabschnitt wurde die bestehende Grünfläche und der Teil des Parkplatzes, der nicht befestigt war, erneuert. Dabei wurden die Wegeverbindungen erneuert und die Rasenflächen neu hergestellt.
Ferner wurde in Abstimmung mit dem Kinderschutzbund, dem Behindertenbeirat und dem Seniorenbeauftragten dort ein Mehrgenerationenspielplatz zum Thema "Treibgut" errichtet.
Die Einweihung des ersten Bauabschnitts mit dem Mehrgenerationenspielplatz erfolgte am 5. Juli 2014.
Wo bis vor einigen Jahren Autos parkten, erstreckt sich auf 19400 m² entlang der Aller, der zwischen 2013 und 2016 in zwei Bauabschnitten für 1,1 Mill. € errichtete Allerpark.
Grünflächenkataster Stadt Verden, Allerpark© Stadt Verden (Aller)