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 DomStandort anzeigenVisitenkarteLugenstein 10 27283 Verden (Aller) Telefon: 04231 2495Alle Kontaktdaten »

Informationen

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Dom
Branchen/Rubriken: Sehenswürdigkeiten, Kirchen (sehenswert), Kirchen

Anschrift:

Lugenstein 10
27283 Verden (Aller)

Kontakt:

Telefon: 04231 2495
Zusatz zur Erreichbarkeit:
Barrierefreier Zugang
Homepage: www.kirche-verden.de

Öffnungszeiten:

Besichtigung täglich von 9.00 - 17.00 Uhr außerhalb der Gottesdienste (im Winter bis 16.00 Uhr)

Beschreibung:

Dom über dem Fischerviertel © Stadt Verden (Aller), Fotograf Frank Pusch Dom_Frau_Kind_01 © Stadt Verden (Aller), Fotograf Frank Pusch Dom Kreuzgang Säulenkapitell © Stadt Verden (Aller), Fotograf Frank Pusch

Die Südseite des Doms zeigt deutlich die verschiedenen Bauphasen dieses Dombaus. Mit Quadern aus Wesersandstein sind der Hallen-Umgangschor, das Querhaus mit dem aufragenden Blendgiebel und das erste Langhausjoch als erster Bauabschnitt des gotischen Doms (1290-1323) erbaut. Daran schließen sich drei weitere Langhausjoche an, für dessen Bau (1473-1490) Backsteine benutzt wurden.

Der Turm war bereits Teil der romanischen Basilika, erbaut 1150 bis 1180. Der Sockel aus Feldsteinen wiederum stammt etwa aus der ersten Jahrtausendwende und ist der ersten Steinkirche zuzuordnen. Die romanische Basilika wurde zusammen mit dem Kreuzgang 1268 durch ein Feuer zerstört.

Ein hoher, schlanker Turmhelm ist 1737 durch Orkan zerstört worden; seitdem trägt der Turm das niedrige „ Zeltdach“. Aus Backstein ist in den Jahren 1437 – 1490 als zweiter Bauabschnitt das gotische Langschiff zwischen Turm und Querschiff errichtet worden; die vier aufragenden Fenster zeigen ebenso wie alle übrigen des Gotteshauses in den Spitzen unterschiedliche Maßwerke. Der Dom trägt ein Kupferdach. Das Bischofsdenkmal in der Mitte des Domplatzes bedeckt die sterblichen Überreste der 1829 aus dem Dominneren entfernten rund 120 Gräber.

Chor und Querschiff des gotischen Domes bilden den ersten Bauabschnitt von 1290 bis 1323. Als Baumaterial diente Werkstein aus dem Bereich der Porta Westfalica. Den Abschluss der Querschiff-Front bildet der mächtige Dreiecksgiebel mit fünf staffelförmig ansteigenden, zweibahnigen Blendfenstern, gemauert mit glasierten Backsteinen.

Bei einer Renovierung 1829 unter der Leitung des Baumeisters Leo Bergmann wurden die Veränderungen der Renaissance und des Barock beseitigt und der Dom im romantischen Geist regotisiert. Für den Chor wurde ein neugotischer Hochaltar geschaffen.