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Zerlegungsvermessung

Externe Ansprechpartner/in
Niedersächsisches Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) - Regionaldirektion Sulingen-Verden - Katasteramt Verden vCard
Galtener Straße 16
27232 Sulingen
Telefon: 04231 808-110
Telefax: 04231 808-100
E-Mail: Homepage: ww­w.l­gln.­de/rd-verÖffnungszeiten:

montags - donnerstags: 8:00 - 12:30 Uhr und 13:30 - 15:30 Uhr

freitags und vor Feiertagen: 8:00 - 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung


 

Allgemeine Informationen

Unter Zerlegungsvermessung versteht man die katastertechnische Aufteilung eines Flurstücks in mehrere selbstständige Flurstücke.

Soll eine Teilfläche für sich eigenständig in den öffentlichen Büchern (Liegenschaftskataster, Grundbuch) nachgewiesen werden, ist das bestehende Flurstück entsprechend zu zerlegen (teilen).

Eine Flurstücksteilung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen.

Wenn eine Teilfläche verkauft werden soll, ist es erforderlich, dass die Vertragsparteien dazu einen notariell beurkundeten Vertrag abschließen, damit das Eigentum im Grundbuch umgeschieben werden kann.

Im Zuge einer Zerlegungsvermessung werden durch eine örtliche Vermessung:

  • bestehende Flurstücksgrenzen festgestellt und
  • neue Flurstücksgrenzen festgelegt und auf Antrag mit Grenzmarken gekennzeichnet (abgemarkt).

Den Beteiligten (Grundstückseigentümer, Erwerber und Grundstücksnachbarn) wird in einem Anhörungstermin Gelegenheit gegeben, sich zu den für die Entscheidung im Grenzfeststellungs- und im Abmarkungsverfahren erheblichen Tatsachen zu äußern. Danach werden den Beteiligten die Grenzfeststellung und Abmarkung mündlich und /oder schriftlich bekannt gegeben. Die Ergebnisse der Anhörung und Bekanntgabe der Grenzfeststellung und Abmarkung sind Verwaltungsakte, die in einem Amtlichen Grenzdokument dokumentiert werden.

Neue Flurstücksgrenzen können auch durch eine Sonderung gebildet werden. In diesem Fall wird keine örtliche Vermessung durchgeführt. Dazu ist es aber erforderlich, dass die Lage der neuen Flurstücksgrenze eindeutig vorgegeben wird und das Liegenschaftskataster sachgerecht fortgeführt werden kann.

Nach Auswertung der Zerlegungsvermessung oder der Sonderung werden die Ergebnisse der Vermessung (Flurstücksnummer und Flurstücksfläche) in das amtliche Liegenschaftskataster (Liegenschaftskarte und Liegenschaftsbuch) eingetragen. Somit ist die zerlegte Teilfläche ein eigenständiges Flurstück.

Umschreibungen im Grundbuch können jetzt erfolgen.

An wen muss ich mich wenden?

Weitere Informationen erhalten Sie von den Ansprechpartnern beim Katasteramt oder einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI).

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Zerlegungsvermessung und die Übernahme in das Liegenschaftskataster werden Gebühren gemäß der Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Es ist übrigens unerheblich, ob das Katasteramt oder ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur mit den Vermessungsarbeiten beauftragt wird. Beide wenden als amtliche Vermessungsstelle die gleiche Kostenordnung an.

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